Abmoosen

Abmoosen ist eine vegetative Vermehrungsmethode, bei der an einem noch mit der Mutterpflanze verbundenen Trieb die Bildung neuer Wurzeln angeregt wird. Das Verfahren eignet sich besonders für Gehölze und Zimmerpflanzen, deren Triebe sich nur schwer über Stecklinge bewurzeln lassen. Floristen, Gärtner und Lehrlinge nutzen es, um wertvolle Sorten sortenecht zu vermehren oder ältere Pflanzen gezielt zu verjüngen. Dafür wird ein geeigneter, gesunder Trieb ausgewählt und an einer Stelle vorsichtig verletzt oder ringförmig entrindet. Die Wunde bleibt feucht und wird mit einem geeigneten, lockeren Bewurzelungsmaterial umgeben. Eine lichtundurchlässige Folie oder ein spezielles Abmoosgefäß hält Feuchtigkeit und Wärme am Ansatz. Mit der Zeit entwickeln sich Adventivwurzeln, die durch die Hülle kontrolliert werden können. Erst wenn ein kräftiger Wurzelballen entstanden ist, wird der Trieb unterhalb der Bewurzelungsstelle abgeschnitten und eingetopft. Entscheidend sind ein vitaler Trieb, sauberes Werkzeug, gleichmäßige Feuchtigkeit und Schutz vor direkter Mittagssonne. Die Methode verbindet botanisches Verständnis mit präziser gärtnerischer Handarbeit.



















Das Adventsgesteck ist ein in Deutschland und anderen, christlichen Ländern etablierter Schmuck, der hauptsächlich im privaten Bereich zum ersten Advent aufgestellt wird. Im Vergleich zum Adventskranz, der über eine christliche Tradition verfügt, und die Ankunft Jesu Christi über vier Wochen hinweg ankündigt, hat das Adventsgesteck eher einen heidnischen Ursprung und soll in der kalten Jahreszeit ein Stück Natur in die eigenen vier Wände bringen. Grundlage des Gestecks sind Zweige von Tannen und anderen Nadelbäumen, die früher aus den Wäldern der Umgebung mitgenommen wurden und heute von professionellen Floristikbetrieben speziell für diesen Zweck angeboten werden. Zusätzlich verziert wird das Adventsgesteck meist mit Kugeln, Figuren oder Trockenfrüchten und ähnelt so dem wenige Wochen später zu errichtenden Weihnachtsbaum. Der Fantasie bei der Gestaltung eines Adventsgestecks sind keine Grenzen gesetzt, in vielen Haushalten ist die Herrichtung des Gestecks jedoch sehr traditionell gehalten und kann Dekoartikel einbinden, die sich bereits seit Generationen im Besitz der Familie befinden. Auch im Onlineangebot von floristik21.de werden zahlreiche Schmuckelemente und Figuren angeboten, die bei der Gestaltung eines nostalgischen oder modernen Adventsgestecks weiterhelfen.

Der Adventskranz ist ebenso wie das Adventsgesteck ein natürlicher Schmuck, der in der Vorweihnachtszeit aufgestellt bzw. aufgehangen wird. Ein traditioneller Adventskranz besteht dabei aus Tannenzweigen oder anderen Nadelhölzern, die zu einem festen Kranz zusammengeflochten wurden. Auf dem Kranz befinden sich vier Kerzen als Symbole für die vier Adventssonntage der christlichen Religion, zudem können andere Dekoelemente wie Schleifen, weihnachtliche Holzfiguren oder dekorative Bänder den Adventskranz ästhetisch bereichern. Angeboten wird der Adventskranz sowohl vom professionellen Fachhandel, Floristen und Händler im Dekobereich bieten jedoch auch zahlreiche Einzelelemente an, mit denen die Gestaltung eines individuellen Adventskranzes möglich wird. Dekorative Kränze aus Nadelhölzern in der Winterzeit in die eigenen vier Wände zu bringen, folgt einer jahrhundertalten Tradition und ist bereits im heidnischen Umfeld etabliert gewesen, durch die Ausbreitung der christlichen Religion hat der Adventskranz jedoch eine besondere Bedeutung gewonnen und grenzt sich so von anderen Gestecken der Advents- und Weihnachtszeit ab. Symbolisch steht jede der vier Adventskerzen für einen der vier Sonntage im Advent, wobei im wöchentlichen Abstand stets eine Kerze zusätzlich entzündet wird und so die Vorfreude auf die Geburt Jesu Christi als Messias des Christentums zum Ausdruck gebracht wird. 




Mit Alpenblumen wird die Gesamtheit der Blumen bezeichnet, die hauptsächlich in Süddeutschland und anderen, an die Alpen angrenzenden Nationen anzutreffen sind und hier aufgrund der klimatischen Verhältnisse am besten gedeihen. Zu den bekanntesten Alpenblumen zählen das Enzian, der Edelweiß, die Arnika sowie die Alpenrose. Neben diesen namhaften Vertretern gibt es jedoch auch zahlreiche, kleinere Gewächse, welche die Pflanzenwelt der bergigen Regionen Mitteleuropas prägen und noch heute in ihrer großen Pracht anzutreffen sind. Auch in der Floristik spielen Alpenblumen gelegentlich eine Rolle, wobei dies in erster Linie für die in der Alpenregion gilt. In der Tradition der Blumenbinderkunst sind über Jahrhunderte hinweg immer wieder Alpenblumen in den Sträußen und Bouquets für zahlreiche Anlässe zum Einsatz gekommen. Wer in der Region sein Handwerk weiterhin betreibt, greift so nicht selten auf Blumen aus der eigenen Region zurück. Nicht alle Alpenblumen können dabei eingesetzt werden, da diese unter Naturschutz stehen und ein Pflücken strengstens verboten ist. Der bekannteste Fall ist das Edelweiß, für dessen Mitnahme Geld- und sogar Freiheitsstrafen ausgesprochen werden können.

Mit dem Begriff Altarschmuck werden sämtliche Ornamente zusammengefasst, die in der christlichen Religion fest verankert sind und den Altar eines christlichen Gebäudes zieren. Im heutigen Sprachgebrauch wird das Wort Altarschmuck weiter gefasst und für Blumen, Kerzen und andere Elemente verwendet, die generell im Kirchenschiff zu dekorativen Zwecken zum Einsatz kommen und somit nicht alleine ihren Platz auf einem Altar finden müssen. Die Floristik bzw. Blumenbinderkunst ist seit Jahrhunderten eng mit der kirchlichen Tradition verbunden und hat immer wieder dazu beigetragen, dass Blumen und andere Pflanzen als Dekoration in heilige Gebäude ihren Einzug gehalten haben. Wesentliches Ziel ist es hierbei, der Kirche bzw. Kapelle eine natürliche und positive Note zu verleihen, da sonst wie bei einem weltlichen Gebäude keine Dekoration oder sonstige Gestaltung des Altars oder Kirchenschiffs üblich ist. Blumen als Altarschmuck mitzubringen, ist zu verschiedenen, christlichen Festen wie dem Erntedankfest oder Ostern üblich und wird hierbei in katholischen Regionen stärker gepflegt als im Protestantismus. Auch zu Trauerfeiern oder Hochzeiten wird Altarschmuck aufgestellt, der sich in seiner Farbgebung und der Auswahl von Blumen und Pflanzen an das jeweilige Ereignis anpasst. Wurde Altarschmuck in früheren Jahrhunderten noch von Gärtnern oder Blumenbindern der Region als Ehrerweisung vor Gott kostenfrei mitgebracht, unterhalten moderne Kirchengemeinden meist eine enge Beziehung zu einem vertrauten Floristik, der abhängig von Ereignis und Jahreszeit den richtigen Altarschmuck liefert.
Aluminiumdraht gehört zu den wichtigsten Hilfsmitteln in der modernen Floristik und kommt sowohl beim Binden von Bouquets wie beim Erstellen von Kränzen und Gestecken zum Einsatz. Aluminium gehört zu den am häufigsten vorkommenden Metallen auf der Erde und wird so seit Jahrzehnten abgebaut und industriell verarbeitet, so dass der Einsatz von Aluminiumdraht auch für kleinere Floristikbetriebe erschwinglich ist. Draht aus Aluminium überzeugt vor allem durch seinen praktischen Charakter, da er auch in etwas dickeren Ausführungen mühelos gebogen und somit in die individuell gewünschte Form gebracht werden kann. Hat der Draht diese erst einmal angenommen, verharrt er von selbst in dieser Position und zeigt keinerlei Bestreben, in seine ursprüngliche Gestalt zurückkehren zu wollen. Beim Erstellen von Gestecken und Kränzen wird Aluminiumdraht so verstärkt als Grundgerüst eingesetzt, um welches mühelos Blumen, Pflanzenteile und andere Dekoelemente gebunden werden können. Damit größere Blumensträuße ihre vom Floristen herbeigeführte Form beibehalten, ist Aluminiumdraht ebenfalls eine beliebte Wahl und trägt bis zum Verblühen des Straußes zu einer ansprechenden Optik bei. Im modernen Fachhandel wird dieser Draht nicht alleine in Metalloptik angeboten, sondern kann mit Kunststoff überzeugen auch einen farbenfrohen Charakter einnehmen. Auch das Sortiment auf 


Der Begriff Ambiente ist der Ästhetik zuzuordnen und wird im Deutschen häufig synonym zum Wort Atmosphäre verwendet. Ursprünglich stammt der Begriff aus dem Französischen und bedeutet zunächst soviel wie Umfeld. Wird der Begriff jedoch im deutschen Sprachumfeld verwendet, liegt eher eine positive Konnotation vor. Das Ambiente eines Raumes oder einer Landschaft ist hierbei kein feststehender Begriff. Oftmals wird die Atmosphäre ganz subjektiv wahrgenommen und innerlich als angenehm oder störend bewertet. Unabhängig hiervon wird versucht, eine objektive Vorstellung des Ambientes zu erzeugen und diese durch verschiedene ästhetische Objekte und Einrichtungen zu fördern. Blumen und Pflanzen aller Art tragen gerade in Wohnräumen zu einer Veränderung des Ambientes bei und werden von zahlreichen Menschen als angenehm und ästhetisch empfunden. Ein wesentlicher Faktor ist hierbei die Natürlichkeit, die Sträuße oder Topfpflanzen in die eigenen vier Wände hineinbringen und so einen Kontrapunkt zum rein menschlichen und urbanen Umfeld schaffen. Der Begriff Naturästhetik ist dabei in der Wissenschaft etabliert und beschäftigt sich mit dem Empfinden von Schönheit und Wohlgefühl, wenn natürliche Elemente den modernen Lebensraum der Menschen für sich einnehmen. Um das Ambiente der eigenen Wohnung oder des Gartens noch ansprechender zu gestalten, kann ein Blick auf die zahlreichen Artikel in unserem Shop auf 

Der Begriff Amphore bezeichnet im ursprünglichen Sinne eine antike Vasenform, wie sie hauptsächlich bei den alten Griechen zum Einsatz kam, im 21. Jahrhundert wird unter dem Begriff auch ein Pflanzgefäß verstanden, das sich in seiner äußeren Gestalt an die Form früherer Amphoren anlehnt. Eine klassische Amphore stellt sich dabei als hoch aufgeschossene Vase mit zwei Henkeln dar, die früher weniger zur Dekoration als zum Wassertransport eingesetzt wurde. Um Bewegungen wie das Ausschütten von Wasser mit der Amphore zu erleichtern, besaß diese ursprünglich auch keine flache, sondern eine abgerundete Bodenfläche und konnte somit nicht aufrecht hingestellt werden. Heutige Amphoren werden fast ausschließlich mit einer flachen Bodenfläche angeboten, Ausmaßen stellen kleinere Varianten dar, die speziell zum Aufhängen auf Balkon und Terrasse angefertigt wurden. Zum Einsatz kommen Amphoren in ihren verschiedenen Größenordnungen heute überall dort, wo sich auch klassische Blumenphasen oder Pflanzgefäße finden lassen, allerdings sind Amphoren in ihrer Optik eher natürlich gehalten und z.B. aus Ton und Terra Cotta gefertigt. Die Beschaffenheit dieser Materialien sorgen dafür, dass Amphoren auch optimalen in Gärten, Parks und anderen Freiflächen zum Einsatz kommen und hier die natürliche Ästhetik der Landschaft unterstützen. Verschiedene Amphoren für den privaten Balkon oder Garten lassen sich auch bei floristik21.de finden.
Das Andrahten bezeichnet eine handwerkliche Tätigkeit in der modernen Floristik und Blumenbindekunst. Unter Verwendung von SteckDraht und ähnlich leicht biegbaren Drähten findet beim Andrahten die Befestigung von Blumen, Zapfen, Blüten und anderen Dekoelementen an Gestecke und Kränze statt. Auch das Einstecken von Blumen und Pflanzenteilen in Moos oder Steckschaum, die zuvor auf dem Draht befestigt wurden, wird mit dem Begriff Andrahten bezeichnet. Sinn und Zweck der Tätigkeit ist es, allen verwendeten Elementen einen sicheren Halt auf der verwendeten Grundlage zu geben und das Gesamtwerk als ästhetischen Blumen- oder Pflanzenschmuck für diverse Anlässe zu verwenden. Die Kunst des Andrahtens, die während der handwerklichen Ausbildung zum Floristen gelernt wird, besteht vor allem in einem angemessenen Umgang mit Blumen und Blüten, die trotz einer Anbringung an den Draht weiterhin eine natürliche Optik beibehalten sollen. Zudem sollte bei einem fertigen Kranz oder Gesteck kein Draht mehr zu sehen sein, mit sämtlichen, dekorativen Elementen ist daher die gesamte Fläche des Gestecks oder des Kranzes zu füllen. Sollte dies aus technischen Gründen oder wegen der besonderen Form eines Gestecks nicht möglich sein, kann zum Andrahten auch farbiger Draht verwendet werden, bei dem die metallische Grundlage um einen Überzug aus Kunststoff oder Farbe ergänzt wurde.

