Wisteria
Die Wisteria, in vielen Regionen Deutschland auch als Blauregen bezeichnet, gehört zu den Schmetterlingsblütlern und gilt als eine der robustesten Grünpflanzen in der deutschen Natur. Zusammen mit verschiedenen Efeuarten und Weinreben gehört die Wisteria zu den beliebtesten Kletter- und Rankpflanzen hierzulande, die vorrangig zur Gestaltung von Hauswänden zum Einsatz kommt. Ursprünglich ist die Wisteria in Nordamerika beheimatet, jedoch schon seit einigen Jahrhunderten in Deutschland und Mitteleuropa bekannt und wird mit Vorliebe zur Gestaltung von städtischen Lebensräumen genutzt. In ihrem robusten und strapazierfähigen Charakter liegt gleichermaßen ein Vor- und Nachteil der Wisteria verborgen. Als Vorteil erweist sich die Pflanze als optimale Schutz gegenüber Wind und Wetter und sorgt selbst bei widrigen Bedingungen dafür, dass ein Haus optimal durch äußere Einflüsse geschützt wird. Durch ihren starken Wuchs und die fortschreitende Verholzung kann die Grundsubstanz eines Hauses jedoch auch unter der Wisteria leiden, da diese ins Mauerwerk oder Dachgebälk eindringt und hier für kleinere Schäden sorgt. Bei einer regelmäßigen Pflege und einem gezielten Beschnitt lassen sich derartige Risiken jedoch einfach reduzieren, so dass die Wisteria eher geschätzt als gemieden wird. In den Sommermonaten wird die Pflanze zudem zu einer echten Zierde für jede Hauswand, da sie eine Vielzahl von bläulichen bis zu violetten Blüten bilden und über große Flächen hinweg die Pflanze erstrahlen lassen.





Wollband gehört zu den beliebtesten Hilfsmitteln in der Gestaltung von Gestecken und Kränzen, zudem finden Bänder aus Wollfasern bei der Gestaltung von Blumensträußen und Bouquets ihren Einsatz. Im Vergleich zu Filzband und ähnlich stabilen Varianten bietet Wollband eine besonders weiche Haptik. Zudem wird Wollband im Fachhandel neben einfarbigen Varianten auch in einer großen Vielfalt an mehrfarbigen Bändern mit eingedrehten Mustern angeboten, die hierdurch zusätzlich einen ästhetischen Charme gewinnen. Im Dekobereich und in der klassischen Texilfertigung kommt Wollband auch als sogenanntes Besatzband zum Einsatz, d.h. Spitzen und Bordüren werden gezielt mit einem Band aus Wolle abgeschlossen, um die Kanten eines Gewebes bewusst hervorzuheben. Viele Floristen verwenden Wollband als zusätzliche Dekohilfe nach dem Zusammenbinden eines Arrangements, um so von der Optik des verwendeten Blumenbindedrahtes abzulenken. Zwar reicht ein Wollband alleine nicht aus, um einen Blumenstrauß dauerhaft zusammenzuhalten, als Ergänzung des Drahtes sorgt das Band jedoch für eine ansprechende Optik, die sich durch die große Farbvielfalt vom Fachhandel gebotener Bänder individuell auf den Blumenstrauß anpassen lässt. Im Onlineangebot von floristik21.de kann Wollband in zahlreichen Varianten entdeckt werden, um in einem professionellen Floristikbetrieb oder im privaten Dekobereich von dieser besonderen Bandvariante zu profitieren.

Als Wurzel wird neben den Blättern sowie der Sprossachse der dritte, wesentliche Bestandteil einer jeden Pflanze bezeichnet. Das wesentliche Erkennungsmerkmal einer Wurzel ist die Tatsache, dass sich diese komplett im Erdreich befindet, während Blätter, Sprossachse sowie Blüten oder Früchte der Pflanze stets an der Erdoberfläche zu finden sind. Durch eine Wurzel erhält jede Pflanze nicht nur einen ausreichenden Halt für ein sicheres und gesundes Wachstum, vielmehr findet ein wesentlicher Teil der Nährstoffaufnahme über das Wurzelwerk statt. Viele Grünpflanzen sind in der Lage, auch über die Sprossachse sowie ihre Blätter einen Teil ihrer Nährstoffe aufzunehmen und diese im Rahmen der Photosynthese zu verstoffwechseln, was Mineralstoffe anbelangt, können diese jedoch fast ausschließlich über den Erdboden und somit über die Wurzeln aufgenommen werden. Diese verfügen neben der klassischen Wurzelgestalt auch über eine Vielfalt von feinen Wurzelhärchen, die dem gesamten Wurzelwerk eine noch größere Oberfläche verschaffen und so bei Bedarf eine größere Menge an Nährstoffen aus dem Boden aufnehmen können. Damit die Versorgung einer Pflanze optimal ablaufen kann, sollte vor ihrem Einpflanzen bzw. Umtopfen sichergestellt werden, dass die verwendete Blumenerde ausreichend Nährstoffe für die Pflanze bereithält. Sollte dies nicht der Fall sein und die Wurzeln können eine zu geringe Menge an Mineralstoffen in das Innere der Pflanze leiten, ist die Beigabe von speziellen Düngern für die jeweilige Pflanzenart empfehlenswert.



Als Wurzelballen wird das Gesamtsystem der Wurzeln einer Pflanze bezeichnet, die für jedes Gewächs die Versorgung mit Nährstoffen aus dem Erdboden vornimmt. Auch wenn zahlreiche Pflanzen ein dichtes und zusammenhängendes Wurzelwerk besitzen, wird die Bezeichnung Wurzelballen explizit für Topf- und Zimmerpflanzen angewendet. Dies liegt an der besonderen Entwicklung des Wurzelwerks, da sich dieses aufgrund des umliegenden Topfes nicht so frei wie in der Natur entwickeln kann. Stoßen Wurzeln an die Grenzen des Pflanzgefäßes, wachsen sie wieder in das Innere des Gefäßes zurück und entwickeln sich so bogenförmig weiter, was zu der markanten Ballenform des Wurzelwerkes führt. Für das Umtopfen einer Zimmerpflanze ist dieses Verhalten gut, da durch die runde Grundform das Risiko der Zerstörung eines Teiles des Wurzelwerks minimiert wird. Dennoch sollte hier mit Vorsicht gearbeitet werden und z.B. beim Einsetzen eines Sprösslings in ein größeres Gefäß dafür gesorgt werden, dass dieses über Monate oder sogar Jahre hinweg ausreichend Platz für den heranwachsenden Wurzelballen bieten wird. Bei der speziellen Zucht von Sträuchern und Bäumen in einer Baumschule bildet sich ebenfalls ein Wurzelballen heraus, der gezielt in dieser Form gehalten wird. Dies vereinfacht nach dem Verkauf eines Baumes den späteren Transport, nach dem endgültigen Einpflanzen kann sich das Wurzelwerk wieder frei entfalten.




