Kategorie: T wie Tischschmuck
Der Begriff Trockenstrauß bezeichnet einen Blumenstrauß aus echten Blumen, die bewusst durch den Entzug von Wasser zur Vertrocknung geführt wurden. Grundsätzlich lässt sich aus allen Schnittblumen ein Trockenstrauß fertigen, allerdings kann dieser sehr empfindlich auf kleinste Berührungen reagieren und so seine getrocknete Blütenpracht verlieren. Wer plant, einen Blumenstrauß noch länger in getrockneter Form halten zu wollen, sollte sich für das Absetzen von Wasser wenige Tage vor dem Höhepunkt der Blüte des Straußes entscheiden. In diesem Fall reicht die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen noch aus, damit die Pflanze ihre Blüte entwickeln kann, eine weitere Entwicklung findet nicht mehr statt. An einem sicheren Ort aufgestellt, vertrocknet der Blumenstrauß in seiner so gegebenen Form, Blätter und Stiele verlieren hierdurch einen Teil ihrer leuchtend hellen Farbe, bleiben jedoch weiterhin ein ästhetischer Anblick. In der modernen Floristik ist die Herstellung von Trockensträußen eine beliebte Disziplin, wobei hier bereits auf Blüten und andere Grünpflanzen im getrockneten Zustand zurückgegriffen wird, die über eine sehr stabile und ausgehärtete Struktur verfügen. Auch bei solchen Gebinden sollte allerdings auf einen vorsichtigen Transport und Umgang geachtet werden, da die Gefahr des Abblättern von Stielen, Blättern und Blüten stets gegeben ist. Einsatzgebiete von Trockensträußen sind das private Wohnumfeld sowie Hotels und Restaurants, wo Sträuße dieser Art weniger Pflege benötigen als frische Schnittblumen.
Das Trocknen von Blumen, Blüten und anderen, natürlichen Elementen ist ein beliebter Prozess von Naturfreunden, die hierdurch die Gestalt und Ästhetik der Pflanzen erhalten möchten. Über die Jahrhunderte haben sich verschiedene Verfahren zur Trocknung entwickelt, abhängig vom späteren Einsatz der Pflanzen sind bestimmte Methoden anderen Vorzuziehen. Wer eher aus wissenschaftlichen Gründen ein Interesse an Blumen und Pflanzen hegt, kann sich für die Presstrocknung entscheiden. In diesem Fall werden Blätter oder Blüten von der lebenden Pflanze abgetrennt und zwischen schwere Gegenstände wie z.B. Bücher oder professionelle Metallplatten gelegt. Die Blüte trocknet in diesem Fall durch die fehlende Wasserzufuhr aus und wird durch das wirkende Gewicht direkt in eine Form gebracht, die nach Entfernung der Gewichte nicht mehr verändert werden kann. Um zu Dekozwecken die ursprüngliche Gestalt eines Blumenstraußes zu erhalten, empfiehlt sich hingegen die Einstellung der Wasserzufuhr wenige Tage vor der optimalen Blüte des Straußes, das Aufstellen an einem sonnenbeschienen und warmen Ort kann den Prozess der Trocknung beschleunigen. Hat der Strauß seine trockene Form eingenommen, lässt sich dessen Gestalt durch spezielles Spray bzw. Sprühlack aus dem Fachhandel stabilisieren, um das Abblättern einzelner Pflanzenelemente zu verhindern. Auch Wurzeln, Zweige, Beeren und weitere Elemente der Natur lassen sich auf diese Weise trocknen und für die Zukunft erhalten.
Tüllband gehört zu den beliebtesten Dekorationsbändern, das sowohl bei allgemeinen Bastelarbeiten wie auch speziell in der Floristik zur Gestaltung von Sträußen und Gestecken seinen Einsatz findet. Tüll ist dabei nicht die Bezeichnung für einen bestimmten Stoff bzw. ein Material, sondern bezeichnet eine Webtechnik, wie aus verschiedenen Grundstoffen ein sehr lockeres und transparentes Gewebe hergestellt werden kann. Konkret werden Tüllband und andere Elemente aus Tüll durch das paarweise Verdrehen nebeneinanderliegender Kettfäden gewonnen, wodurch das Gewebe seine markante Struktur erhält, die bei Bewegung für einen schimmernden Effekt sorgt. Durch die besondere Struktur des Tülls wird es auch möglich, Muster und Motive wie z.B. florale Designs in ein Tüllband einzubinden, wobei dies heutzutage unter einer maschinellen Herstellung deutlich leichter fällt als noch vor einigen Jahrzehnten bei der manuellen oder halbautomatischen Herstellung. Tüll ist generell durch seine Halbdurchsichtigkeit überall dort ein beliebter Stoff, wo zeitgleich eine Transparenz und Verkleidung gewünscht wird, z.B. bei Gardinen aller Art sowie der Fertigung edler Lingerie. In Bandform ist Tüll hingegen dem Einsatz in der Floristik und dem Dekobereich vorbehalten, um Blumen, Arrangements und dekorative Gebilde mit einem schimmernden und leichten Hauch aus Stoff zu versehen und so ästhetisch aufzuwerten.
Türschmuck fasst sämtliche Objekte des Dekobereiches sowie der modernen Floristik zusammen, die speziell für das Anhängen an Haustüren sowie Fenstern und ähnlichen Öffnungen eines Hauses konzipiert wurden. Vorrangig zum Einsatz kommen Kränze und Gestecke als Türschmuck, prinzipiell ist jedoch auch die Nutzung von Blumensträußen und anderen, floralen Elementen denkbar. Türschmuck erfüllt nicht nur einen dekorativen Zweck, sondern kann in christlichen Haushalten symbolisch auf bestimmte Feiertage oder Phasen des Kirchenjahres hinweisen. Gerade zur Weihnachtszeit ist das Anhängen von Schnittgrün in Kranzform oder ähnlicher Gestalt an Haustüren üblich, verziert wird diese Art von Türschmuck mit getrockneten Blumen oder Dekofiguren aus Holz. In den Sommermonaten werden als Türschmuck eher Gebinde aus natürlichen oder künstlichen Blumen gewählt, die auf farbenfrohe Weise ein Stück des Sommers mit in die eigenen vier Wände bringen sollen. Diese Art von Türschmuck besitzt weniger eine symbolische Bedeutung, sondern soll einfach einer ästhetischen Gestaltung des Lebensraumes dienen. Für kreative Menschen stellt es eine reizvolle Aufgabe dar, eigenen Türschmuck zu entwerfen und auf Grundlage von Ästen, Zweigen oder Strohrömern eine individuelle Dekoration herzustellen. Grundmodelle für einen ganz persönlichen Türschmuck lassen sich im Onlineshop von floristik21.de ebenso entdecken wie Dekoelemente und Trockenblumen, die sich in diese Form des Hausschmucks einarbeiten lassen.
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