Steckhilfe

Eine Steckhilfe ist ein technisches Hilfsmittel, das Blumen, Zweige oder Dekorationen in einem Werkstück positioniert und sicher hält. Dazu zählen beispielsweise Steckdraht, Steckmasse, Halter, Clips, Röhrchen und spezielle Träger. Die Auswahl richtet sich nach Gewicht, Stielform, Feuchte, Untergrund, Einstecktiefe und gewünschter Haltbarkeit. Eine gute Steckhilfe stabilisiert, bleibt möglichst unsichtbar und verletzt das Pflanzenmaterial nur so wenig wie nötig. Vor der Verarbeitung werden Tragfähigkeit, Sitz und mögliche scharfe Kanten geprüft. Bei feuchten Werkstücken müssen Materialverträglichkeit und Rostverhalten berücksichtigt werden. Lehrlinge lernen, technische Unterstützung nicht als Ersatz für eine gute Gestaltung, sondern als deren sichere Grundlage zu verstehen. In der Kundenberatung ist wichtig, dass eine Steckhilfe bei Transport, Pflege und Standort ihre Funktion behält. Das Ergebnis wird nach Stabilität, Sicherheit, Proportion und optischer Unauffälligkeit beurteilt. Für die tägliche Arbeit bilden Warenannahme, Zwischenlagerung und Verarbeitung eine zusammenhängende Qualitätskette. Beobachtungen werden dokumentiert, damit Auswahl und Pflege im Team einheitlich bleiben. So wird der Begriff auch für Kunden ohne floristische Vorkenntnisse verständlich und praktisch nutzbar.





Als Steckschaum werden verschiedene Schaumstoffe bezeichnet, die in der Floristik zum Einsatz kommen und bei der Gestaltung von Gestecken aller Art helfen. Basis für Steckschaum ist im Regelfall Kunstharz, weitere Materialien als Abfallprodukte der Rohölgewinnung werden ebenfalls in diesen Kunststoff mit eingebunden. Die Grundsubstanzen werden aufgeschäumt und benötigen hiernach einige Stunden zum Aushärten, der Kontakt mit Wasser und anderen Flüssigkeiten sorgt nicht für eine Rückformung der Schaummasse. Nach dem Aushärten findet der Beschnitt größerer Steckschaumblöcke in handelsübliche Steckschaumformen statt, wobei neben Würfeln oder Halbkugeln auch markante Formen wie z.B. Herzen angefertigt werden, um passende Gestecke für eine Hochzeit oder ähnliche, festliche Ereignisse kreieren zu können. Beim Ankauf der Steckmasse ist zwischen Nass- und Trocken-Steckschaum zu unterscheiden, so dass vor Einsatz des Steckschaums bereits Blumen und Pflanzen bekannt sein sollten, die zu einem Gesteck verarbeitet werden. Wenn es sich um frische Schnittblumen handelt, ist die Verwendung von Nass-Steckschaum anzuraten, da dieser Feuchtigkeit aufnimmt und so die eingesteckten Pflanzenteile länger frischhält. Für den allgemeinen Hobby und Dekobereich ist hingegen Trocken-Schauschaum die bessere Wahl, der Steckdraht mit diversen Dekoelementen einen sicheren und festen Halt verleiht. Steckschaum in beiden Varianten ist günstig im Onlineshop von floristik21.de zu kaufen.




Als Strauß wird eine besondere Form von Blumengebinde verstanden, in dem ausschließlich frische Schnittblumen zum Einsatz kommen und der eine einzelne Bindestelle besitzt. Der Begriff Strauß leitet sich dabei aus der altdeutschen Bezeichnung für das Wort „sprießen“ her, wodurch bereits deutlich wird, dass sich die Blumen in einem Strauß bereits in voller Blüte befinden. Auch wenn es Arrangements von Blumen und anderen Pflanzen schon seit der Antike gab, ist der Blumenstrauß in heutiger Gestalt eher eine junge Erscheinung, die im 19. Jahrhundert erstmals zu entdecken war. Der Blumenstrauß war zur damaligen Zeit ein Zeichen des Wohlstands, da Mitglieder des Bürgertums in der Lage waren, ihr Geld nicht alleine in lebensnotwendige Nahrungsmittel und ähnliches zu investieren und stattdessen ihren Wohnbereich durch einen dekorativen Strauß zusätzlich aufwerten konnten. Über das 19. Jahrhundert hinweg fand zudem eine Loslösung des Gartenbaus und der Blumenzucht vom Adel hin zum allgemeinen Bürgertum statt, wodurch ein Blumenstrauß immer stärker ins alltägliche Leben vordrang und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auch für den Normalbürger erschwinglich wurde. Heutzutage kann ein Strauß bereits vorgefertigt in Blumengeschäften ebenso wie in Discountern erworben werden. Wer Wert auf einen individuellen Strauß legt, kann sich diesen auch persönlich von einem Floristen zusammenstellen lassen.

Das Straußenei ist ein beliebtes und exotisches Dekoelement, das Hobbybastler ebenso wie Floristen für die Anfertigung von Gestecken aller Art verwenden. Tatsächlich handelt es sich bei diesem Dekoelement in den allermeisten Fällen nicht um ein Replikat, sondern um ein echtes Ei des großen Laufvogels, der in Afrika und Australien beheimatet ist. Ähnlich wie beim Hühnerei findet nicht bei allen Straußeneiern eine Befruchtung statt, das Innenleben des Eis kann somit für den Verzehr genutzt werden. Um ein Straußenei für den Dekobereich zu gewinnen, wird diesem an beiden Enden ein ca. ein Zentimeter großes Loch zugefügt, über welches die Eimasse austreten kann. Hiernach wird das Ei von innen und außen gereinigt und bietet so über intakte und gleichmäßige Oberflächenstruktur an, die ein natürlicheres Aussehen als Steine bietet und so jedes Arrangement aus natürlichen Dekoelementen ansprechend ergänzt. Verglichen mit einem Hühnerei ist die Schale des Straußeneis deutlich robuster, der Transport eines dekorativen Eis sollte dennoch mit großer Vorsicht durchgeführt werden. Verglichen mit einem Hühnerei ist das Straußenei wenigstens doppelt so große und fällt so garantiert in einer schmuckvollen Dekolandschaft auf. Neben dem Straußenei finden in der modernen Floristen auch Eier von Gänsen und Emus ihren Einsatz, letztere sind wegen ihrer natürlichen, blauen Einfärbung besonders beliebt.

Der Begriff Streublumen wird in zweierlei Hinsicht verwendet und ist im einen Fall eher der Floristik, im anderen Fall eher der allgemeinen Gestalt des Interieurs zuzuordnen. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden unter Streublumen Blumen und Blüten verstanden, die bei einer Hochzeitsfeier oder anderen, festlichen Anlässen in die Luft geworden und gestreut werden. Symbolisch soll mit dem Streuen der natürlichen oder künstlichen Blumen der Lebensweg des Brautpaares geebnet werden, die sprichwörtlich wie auf Blumen durch die nächsten Jahrzehnte ihres Lebens gehen sollen. Rosen oder Nelken sind besonders beliebte Streublumen, die seit Jahrhunderten bei kirchlichen Trauungen und Jubiläen eingesetzt werden. Streublumen ist zudem die deutsche Bezeichnung für die sogenannten Millefleurs, eine Teppichvariante mit Wiege im Burgund, die im Spätmittelalter aufkam und bis heute stilbildend für die Erstellung von kunstvollen Boden- und Wandteppichen ist. Wie auf anderen Teppichen der damaligen Zeit wurden alltägliche Szenen, das Abbild von Herrschern oder ruhmesreiche Schlachten dargestellt. Um den Hintergrund der eigentlichen Szene aufzufüllen, bedienten sich die Weber unzähliger, kleiner Blumenornamente, die so für einen vollen und kunstvollen Eindruck des gesamten Teppichs sorgten. Das Prinzip der Streublumen wurde im Laufe der Jahrhunderte auch für andere Dekoelemente übernommen, im floristischen Bereich gilt dies vor allem für Vasen und Pflanzgefäße aus Keramik.

Als Streukorb wird ein kleiner, geflochtener Korb bezeichnet, der vorrangig bei Trauungen zum Einsatz kommt. Sinn und Zweck des Streukorbs ist es, einen festen und schmuckvollen Ort für die Streublumen der Blumenmädchen bereitzuhalten, die mit diesem Korb aus der Kirche oder dem Standesamt herauslaufen und hierbei durch das Streuen von Blumen und Blüten dem jungen Brautpaar den Lebensweg ebnen sollen. Moderne Streukörbe können sowohl als Kunststoff wie aus Stroh und anderen, natürlichen Materialien gefertigt sein, im Fachhandel ist vor allem die weiße Farbgebung zu finden, so dass der Streukorb perfekt mit dem Hochzeitskleid der meisten Frauen harmoniert. Bei einer traditionellen Hochzeitsfeier ist es beliebt, einen Streukorb in Gestalt des Biedermeiers zu wählen, diese markante Optik wird in vielen Fällen auch von Blumensträußen für die Braut übernommen. Neben ihrem eigentlichen Einsatz als Behälter für Streublumen können Streukörbe auch als allgemeine Dekoration für eine Hochzeitsfeier verwendet werden, um z.B. an Esstischen Platz für kleine Aufmerksamkeiten für die Hochzeitsgäste zu schaffen. 
Als Strohrömer wird die Grundlage von Kränzen bezeichnet, im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich zudem die einfache Bezeichnung Römer durchgesetzt. Stroh ist noch heute beim Großteil von Kränzen im Bereich der Trauerfloristik oder zu anderen, positiven Anlässen der wesentliche Bestandteil, da Stroh als Abfallprodukt der Getreideindustrie in großen Mengen anfällt. Für einen Strohrömer werden Dutzende von langen Strohhalmen zusammengefasst und in regelmäßigen Abständen zusammengebunden, wodurch die markante, ringförmige Gestalt entsteht. In seiner Urform kommt der Strohrömer bereits zu Dekozwecken zum Einsatz, z.B. bei Erntefesten, wo er abschließend mit Erntefrüchten, Blüten und weiteren Dekoartikeln geschmückt werden kann. Als Kranz in der Trauerfloristik ist es hingegen unerwünscht, dass die helle und natürliche Optik des Strohs aus dem Römer herausscheint, weshalb dieser vor der weiteren Dekoration mit Kranzband umwickelt wird. Dieses ist in einem neutraleren Grün oder Schwarz gehalten und bietet so eine optisch ansprechendere Gestalt, um den Strohrömer anschließend mit Zweigen, Wurzeln, Blumen und weiteren Elementen zu schmücken. Wer über Kenntnisse in der Blumenbindekunst verfügt, ist grundsätzlich in der Lage, einen eigenen Strohrömer herzustellen, die Preise für diese Grundlagen von Gestecken und Kränzen sind allerdings in den letzten Jahrzehnten sehr erschwinglich geworden und machen die eigene Herstellung überflüssig. Günstig erworben werden können Strohrömer in verschiedenen Formen auch im vielfältigen Sortiment auf floristik21.de.

Die Stumpenkerze ist eine der heute am häufigsten anzutreffenden Kerzenformen, die durch ihre große und dicke Gestalt eine besonders lange Brenndauer zusichert. Im Vergleich zu Stabkerzen, die deutlich länger weltweit etabliert sind und z.B. in Stand- und Kronleuchtern eingesetzt werden können, ist die Stumpenkerze eine eher junge Errungenschaft. Besonders auffällig ist bei ihr der relativ hohe Materialeinsatz, der in einem Zeitalter noch nicht möglich war, in dem hochwertiges und seltenes Bienenwachs für die Anfertigung von Kerzen zum Einsatz kam. Durch die Umstellung auf eine industrielle Fertigung von Kerzen und der Verwendung des deutlich preiswerteren Paraffins wurde es möglich, Kerzen in größerer Form zu einem fairen Preis anzubieten. Die Stumpenkerze gehört hierbei zu den Standardformen großer Kerzen, die auch ohne einen Kerzenhalter einen sicheren Stand findet und über viele Stunden hinweg brennt. Das verwendete Paraffin erhöht zusätzlich die Brenndauer moderner Kerzen und macht die Stumpenkerze zu einem vielseitigen Leuchtmittel, dass zahlreiche Stunden am Stück für ein warmes und helles Licht sorgt. Eine große Auswahl an Stumpenkerzen kann in der Produktauswahl von Floristik21.de entdecken werden.

Substral ist eine der bekanntesten Marken des amerikanischen Herstellers Scotts Miracle-Gro Company, der auch in Deutschland zahlreiche Produkte für den Pflanzenschutz bzw. zur Düngung von Blumen und anderen Gewächsen anbietet. Unter der Markenbezeichnung Substral wird dabei vorrangig Dünger in flüssiger Form angeboten, die von Zimmerpflanzen über Schnittblumen bis hin zur Nutzwirtschaft reichen. Für anspruchsvolle Blumen in Aufzucht und Pflege, z.B. Orchideen und Rosen, bietet Substral Spezialdünger an, die exakt mit ihren Nährstoffmischungen auf die Bedürfnisse dieser Pflanzen eingestellt sind und bei richtiger Dosierung einen wesentlichen Beitrag zu einer erfolgreichen Aufzucht leisten. Auch für Kakteen, Rasenflächen, Rhododendren und viele weitere Gewächse führt Substral den passenden Dünger, für weniger anspruchsvolle Pflanzen ist der Universaldünger des Herstellers die richtige Wahl. Neben der Düngung nimmt die Pflanzenpflege den zweiten, wichtigen Bereich in der Produktpalette von Substral ein. Hierzu zählen Pflanzenschutzmittel und ökologische Pestizide zur Beseitigung von Blattläusen und anderen Schädlingen, ebenso wie Reinigungsmittel zur Beseitigung von Kalkrückständen auf Blättern und Blüten. Neben dem reinen Produktangebot bietet Substral im Internet wie in gedruckter Form diverse Ratgeber an, mit deren Hilfe alles Wissenswerte über Zimmer- und Gartenpflanzen gelernt werden kann. Zahlreiche Waren aus dem Hause Substral werden auch von Floristik21.de angeboten.
Der Begriff Symmetrie stammt ursprünglich aus der Geometrie und bedeutet aus dem Altgriechischen wörtlich übersetzt Ebenmaß. Abbildungen oder Objekte werden im geometrischen und mathematischen Umfeld als symmetrisch bezeichnet, wenn durch verschiedene Formen von Umwandlung das identische Objekt wieder entsteht. Dies ist vor allem bei der Spiegelung von geometrischen Figuren möglich, in diesem Fall wird von der Spiegelsymmetrie gesprochen. Symmetrien aller Art existieren nicht nur in den Naturwissenschaften, sondern wurden früh von der Kunst aufgenommen. Wie unzählige Studien im Bereich der Ästhetik zeigen, empfinden Menschen Kunstwerke, Muster und selbst Gesichter von Mitmenschen als umso ansprechender oder sympathischer, je stärker diese Symmetrien aufweisen. Die Symmetrie repräsentiert somit ein Grundprinzip der optischen Harmonie, das auch im floristischen Bereich beachtet wird. Bei der Zusammenstellung von Sträußen wird ebenso wie beim Anlegen von Beeten und Rabatten darauf geachtet, dass eine Symmetrie der verwendeten Blumen und Pflanzen in unterschiedlichen Symmetrieebenen entsteht. Soll eine Symmetrie bei der floralen Gestaltung durchbrochen werden, ist eine chaotische Anordnung die bessere Wahl als nur leichte Veränderungen gegenüber einer symmetrischen Grundordnung. In letzterem Fall ist das Gehirn weiterhin in der Lage, die wesentlichen Formen der Symmetrie zu erkennen, alle abweichenden Elemente werden in diesem Fall als besonders störend empfunden.




