Lecaton

Lecaton L wie Landesgartenschau Lecaton ist eine eingetragene und rechtlich geschützte Markenbezeichnung, die eine besondere Variante von Blähton beschreibt. Lecaton wird seit vielen Jahrzehnten im Fachhandel angeboten und gehört zu den wichtigsten Alternativen zu klassischen Blumenerden in der Floristik und im Gartenbau. Lecaton ist dabei für nahezu alle Hydrokulturen geeignet, also bei der Aufzucht von Pflanzen, die ihre Nährstoffe aus bestimmten Substaten und nicht aus der klassischen Blumenerde herausziehen. Vor allem bei der Anzucht von Orchideen hat sich Lecaton einen Namen gemacht, da die Abmischungen an Nährstoffen des Herstellers optimal auf die Bedürfnisse eingehen, die von zahllosen Orchideenarten gestellt werden. Produkte, die unter diesem Namen vertrieben werden, sind allerdings keine speziellen Orchideendünger, sondern frei für sämtliche Pflanzen einsetzbar, mit denen die Anzucht als Hydrokultur geplant ist. In vielen Fällen wird der hochwertige Lecaton dabei nicht alleine eingesetzt, sondern dient zur Untermischung mit anderen Nährsubstraten und Erden. Für die eingesetzten Pflanzen erweist sich das grobkörnige Granulat aus Blähton als feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv, aufgrund der optimalen Aufzuchtseigenschaften bietet sich für unzählige Zimmer- und Kübelpflanzen die Umstellung von klassischer Blumenerde auf Hydrokultur mit Lecaton an. Der spezielle Blähton wird durch den Fachhandel in Säcken zu mehreren Litern Inhalt vertrieben und kann auch auf floristik21.de gefunden werden.

Lecaton

Lecaton ist ein Handelsname für Blähton beziehungsweise ein gebranntes Tongranulat. Die leichten, porösen Körner werden vor allem in der Hydrokultur, als Strukturmaterial und zur dekorativen Abdeckung von Pflanzgefäßen verwendet.

Fachliche Einordnung und praktische Anwendung

Lecaton gibt Pflanzen Halt und schafft Porenräume für Luft und Wasser. Es liefert jedoch nicht automatisch die benötigten Nährstoffe. In Hydrokultursystemen werden Wasserstand und Nährlösung kontrolliert; in Erde kann eine Deckschicht die Verdunstung beeinflussen, ersetzt aber keine Drainage. Vor der Nutzung wird Staub ausgespült und die Eignung zur Kultur geprüft.

Häufige Fragen

Was ist Lecaton genau?

Lecaton ist ein Marken- oder Handelsname für Blähton, also kugeliges, gebranntes Tongranulat. Der Begriff beschreibt kein eigenes Pflanzenreich oder eine besondere Pflanzenart.

Kann man Lecaton in Hydrokultur verwenden?

Ja, Blähton wird häufig als stützendes Medium eingesetzt. Wasserstandsanzeige, passende Nährlösung und ein geeignetes Gefäß sind erforderlich. Das Granulat selbst ist kein vollständiger Dünger.

Muss Lecaton gewaschen werden?

Vor dem Einsatz wird loses Material und Staub ausgespült. Das verhindert Trübungen und reduziert feine Partikel im Wasser- oder Wurzelbereich. Anschließend kann das Granulat verwendet werden.

Verhindert Lecaton Staunässe?

Nicht allein. Lecaton kann Wasser speichern und Luftporen bilden, aber das Gesamtsystem aus Gefäß, Wasserstand und Abfluss entscheidet. Eine dekorative Schicht auf normaler Erde ersetzt keine funktionierende Entwässerung.


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