Immergrün
Das Immergrün ist eine Pflanzenart, die in der deutschen Bezeichnung zu den Hundsgiftgewächsen zählt und ebendiese toxische Wirkung auf Hunde besitzt. Ihre lateinische Bezeichnung ist Vinca, was in der wörtlichen Bedeutung auf das Binden von Kränzen hindeutet. Genau zu diesem Zweck wurde das Immergrün schon vor vielen Jahrhunderten eingesetzt und so z.B. als natürlicher Haarschmuck getragen. Die Pflanze wächst in einer krautigen bis strauchigen Form heran und verfügt über einen wässrigen, milchigen Saft, der nicht verzehrt werden sollte. Markant in der Optik ist das Immergrün durch seine kleinen, gleichmäßig geformten Laubblätter sowie die violetten Blüten, die diese Pflanze regelmäßig hervorbringt. Die Heimat des Immergrüns ist sowohl Mitteleuropa wie auch große Teile Asiens, wie kaum ein anderes Hundsgiftgewächs kommt die eigentlich tropisch beheimatete Gattung auch mit den gemäßigten Temperaturen unseres Kontinents zurecht. Mit ihren großen und farbenfrohen Blüten gehört das Immergrün zu den beliebtesten Pflanzen im einheimischen Gartenbau und findet so in öffentlichen Parks ebenso einen häufigen Einsatz wie bei der Gestaltung von privaten Gärten und Terrassen. Wie es ihr Name bereits andeutet, verliert die Pflanze über die Wintermonate hinweg nicht ihr grünes Blätterkleid und sorgt so für eine natürliche und schmückende Optik, wenn große Teile der umliegenden Natur ein eher karges Bild abgeben.
Immergrün
Immergrün bezeichnet Pflanzen, die ihr Laub oder ihre Nadeln über mehrere Wachstumsperioden behalten. Der Begriff beschreibt eine Eigenschaft, keine einzelne botanische Gruppe. Immergrüne Pflanzen ersetzen ältere Blätter laufend, auch wenn der Laubwechsel weniger auffällt.
Fachliche Einordnung und Praxis
Immergrüne Gehölze und Stauden bieten im Garten ganzjährig Struktur, benötigen aber weiterhin Wasser – auch im Winter, wenn der Boden frostfrei ist. Sonne, trockener Wind und gefrorener Boden können zu Wintertrockenheit führen. Für die Floristik liefern immergrüne Zweige dauerhaft wirkendes Material; Haltbarkeit, Harz, Nadeln und mögliche Giftigkeit sollten berücksichtigt werden.
Häufige Fragen
Ist immergrün dasselbe wie winterhart?
Nein. Immergrün beschreibt den Lauberhalt, nicht die Frostverträglichkeit. Eine immergrüne Pflanze kann frostempfindlich sein und Schutz benötigen. Umgekehrt sind manche winterharten Pflanzen sommergrün und verlieren ihr Laub im Herbst.
Warum vertrocknen immergrüne Pflanzen im Winter?
Bei gefrorenem Boden können Wurzeln kein Wasser aufnehmen, während Blätter oder Nadeln bei Sonne und Wind weiter Wasser verlieren. Ein geschützter Standort und ausreichende Wasserversorgung vor dem Frost können das Risiko mindern.
Welche Pflanzen sind immergrün?
Beispiele sind viele Ilex-, Eiben-, Kirschlorbeer- und Rhododendron-Arten sowie zahlreiche Nadelgehölze. Die Eigenschaft ist art- und sortenabhängig; genaue Pflanzennamen verhindern falsche Pflegeempfehlungen.
Müssen immergrüne Pflanzen geschnitten werden?
Nur wenn Form, Größe oder Gesundheit es erfordern. Schnittzeitpunkt und Verträglichkeit richten sich nach Art und Zweck. Zu starke Eingriffe können bei langsam wachsenden oder empfindlichen Pflanzen die Erholung beeinträchtigen.



















