Gladiole
Die Gladiole ist eine beliebte Zierpflanze und eine der wichtigsten Vertreterinnen aus der Familie der Schwerliliengewächse, in vielen Regionen Deutschlands wird der Begriff Schwertblume synonym für zahlreiche Arten der Gladiole verwendet. Die Gladiole ist eine immergrüne Pflanze, die faktisch auf allen Kontinenten anzutreffen ist und hierbei regionale eine vielfältige Blütenpracht in unzähligen Farben zeigt. Auch in Deutschland wird die Gladiole seit Jahrzehnten kultiviert und ist zu einem wichtigen Bestandteil der deutschen Floristik sowie des Gartenbaus geworden. Vor allem violett- und rotfarbene Varianten der Gladiole werden hierzulande besonders geschätzt, allerdings ist de Zucht der Gladiolen nur über eine kurze Zeit des Jahres oder in speziellen Gewächshäusern möglich, da die Pflanze nicht frostsicher ist. Mehrere Hundert Arten der Gladiole sind mittlerweile rund um den Globus bekannt und katalogisiert, bei vielen dieser Arten handelt es sich um gezielte Züchtungen und Hybriden, die über noch größere Blüten als in freier Natur verfügen und so speziell für den floristischen Einsatz hin gezüchtet wurden. Neben ihrem weltweiten Einsatz als Zierpflanze dienen manche Arten in verschiedenen Kulturen rund um den Globus auch dem Verzehr und stellen eine Bereicherung verschiedener Gerichte dar.
Gladiole
Die Gladiole (Gladiolus) ist eine Knollenpflanze mit schwertförmigen Blättern und aufrechten Blütenähren. Die trichterförmigen Einzelblüten öffnen sich entlang des Blütenstands. Gladiolen werden als Gartenpflanzen und wegen ihrer langen, markanten Stiele besonders häufig als Schnittblumen kultiviert.
Fachliche Einordnung und Praxis
Die meisten Gartenhybriden benötigen einen sonnigen, windgeschützten Standort und gut drainierten Boden. Viele Sorten sind nicht vollständig winterhart; ihre Knollen werden nach der Saison frostfrei und trocken gelagert. Als Schnittblume werden die Ähren geerntet, wenn die unteren Blüten Farbe zeigen. Möglichst viel Laub bleibt an der Pflanze, damit die Knolle Reserven für die nächste Saison einlagern kann.
Häufige Fragen
Wann pflanzt man Gladiolen?
Die meisten sommerblühenden Sorten werden im Frühjahr gepflanzt, wenn starker Frost nicht mehr zu erwarten ist. Pflanztiefe und Zeitpunkt hängen von Knollengröße, Sorte und Boden ab. Für eine längere Schnittsaison kann zeitlich versetzt gepflanzt werden.
Sind Gladiolen winterhart?
Einige Arten sind robust, viele großblütige Gartenhybriden jedoch frostempfindlich. Nicht vollständig winterharte Knollen werden nach dem Einziehen beziehungsweise vor starkem Frost aufgenommen, getrocknet und trocken, luftig sowie frostfrei gelagert.
Wie erntet man Gladiolen als Schnittblume?
Die Ähre wird geschnitten, wenn die unteren ein bis wenige Blüten Farbe zeigen und die oberen Knospen noch geschlossen sind. Ein scharfes Werkzeug und eine saubere Vase unterstützen die Haltbarkeit. Das Laub der Pflanze sollte möglichst weitgehend erhalten bleiben.
Warum brauchen hohe Gladiolen oft eine Stütze?
Wind und das Gewicht der Blütenähre können hohe Stiele umlegen. Ein Stab, Netz oder geschützter Standort stabilisiert die Pflanze. Die Stütze wird vorsichtig gesetzt, damit Knolle und Wurzeln nicht verletzt werden.



















