Poinsettia
Die Bezeichung Poinsettia ist der lateinische Fachbegriff für ein Wolfsmilchgewächs, das hierzulande fast ausschließlich unter dem Namen Weihnachtsstern bekannt ist. Dieser kann sowohl in der freien Natur wie als Zimmerpflanze gezüchtet werden und entwickelt dabei markante und große Blätter, meist in knallroter Einfärbung. Da die Poinsettia nahezu über das gesamte Jahr hinweg zur Blüte kommen kann und mit ihrer roten Farbe optimal in die klassische Farbgestaltung der Advents- und Weihnachtszeit hineinpasst, hat sie in Deutschland ihren festlichen Namen erhalten. Anders als bei anderen Wolfsmilchgewächsen oder sonstigen Zierpflanzen handelt es sich bei den rotgefärbten Elementen der Poinsettia tatsächlich um reine Blätter und nicht etwas um Blüten, wie Form und Optik nahelegen könnten. Zwar handelt es sich bei der Poinsettia um eine Blühpflanze, ihre Blüten fallen jedoch sehr klein und unscheinbar aus und spielen so für die ästhetische Herrichtung keine Rolle. Gleiches gilt auch für den Einsatz der Poinsettia als Freilandpflanze, der zwar auch in Mitteleuropa möglich ist, hier jedoch die Farbenpracht der Pflanze aufgrund eines zu umfangreichen, grünen Blattwerks nicht richtig zur Geltung kommen lässt. Mit ausreichender Pflege lässt sich die Poinsettia bzw. der Weihnachtsstern jedoch ohne Probleme als Zimmerpflanze halten, die auch mehrmals im Jahr neue Blätter entwickelt und so zu einem echten Blickfang auf jeder Fensterbank wird.
Poinsettia ist der internationale Handelsname für Euphorbia pulcherrima, auf Deutsch Weihnachtsstern. Die auffälligen roten, rosa, cremefarbenen oder mehrfarbigen Bereiche sind keine Blütenblätter, sondern gefärbte Hochblätter. Die eigentlichen Blüten sitzen als kleine gelbliche Cyathien in der Mitte der Hochblattsterne.
Fachliche Einordnung
Als tropische bis subtropische Pflanze reagiert der Weihnachtsstern empfindlich auf Kälte, Zugluft und abrupte Standortwechsel. Für die Zimmerkultur empfiehlt die RHS einen hellen, warmen Platz ohne pralle direkte Sonne und möglichst gleichmäßige Temperaturen etwa im Bereich von 16 bis 21 °C. Das Substrat sollte leicht feucht, aber nicht nass sein.
Verwendung und Gestaltung
Beim Kauf sind aufrechte Triebe, frische Blätter und vollständig gefärbte, nicht abfallende Hochblätter wichtige Qualitätsmerkmale. Pflanzen, die kalt im Freien oder in zugigen Eingangsbereichen standen, können verzögert Blätter und Hochblätter verlieren. Der Transport sollte daher kurz und gegen Kälte geschützt erfolgen.
Planung und praktische Anwendung
Nach der Blüte kann der Weihnachtsstern weiterkultiviert werden. Im Frühjahr wird zurückgeschnitten und bei Bedarf umgetopft; für eine erneute Hochblattfärbung braucht die Pflanze im Herbst eine lange, ununterbrochene Dunkelphase. Die genaue Kultur ist zeitaufwendig und gelingt nur bei konsequenter Temperatur-, Licht- und Wasserkontrolle.
Pflege, Qualität und Sicherheit
Die milchige latexartige Flüssigkeit kann Haut und Augen reizen; beim Schneiden sind Handschuhe und Händewaschen sinnvoll. Die Art gilt als deutlich weniger giftig als viele andere Euphorbien, sollte aber nicht verzehrt werden und von Kindern sowie Haustieren ferngehalten werden. Quellen: RHS Plant Guide und Growing Guide.
Fachliche Vertiefung für die Praxis
Als tropische bis subtropische Pflanze reagiert der Weihnachtsstern empfindlich auf Kälte, Zugluft und abrupte Standortwechsel. Für die Zimmerkultur empfiehlt die RHS einen hellen, warmen Platz ohne pralle direkte Sonne und möglichst gleichmäßige Temperaturen etwa im Bereich von 16 bis 21 °C. Das Substrat sollte leicht feucht, aber nicht nass sein. Beim Kauf sind aufrechte Triebe, frische Blätter und vollständig gefärbte, nicht abfallende Hochblätter wichtige Qualitätsmerkmale. Pflanzen, die kalt im Freien oder in zugigen Eingangsbereichen standen, können verzögert Blätter und Hochblätter verlieren. Der Transport sollte daher kurz und gegen Kälte geschützt erfolgen. Nach der Blüte kann der Weihnachtsstern weiterkultiviert werden. Im Frühjahr wird zurückgeschnitten und bei Bedarf umgetopft; für eine erneute Hochblattfärbung braucht die Pflanze im Herbst eine lange, ununterbrochene Dunkelphase. Die genaue Kultur ist zeitaufwendig und gelingt nur bei konsequenter Temperatur-, Licht- und Wasserkontrolle.
Besondere fachliche Hinweise
Als tropische bis subtropische Pflanze reagiert der Weihnachtsstern empfindlich auf Kälte, Zugluft und abrupte Standortwechsel. Für die Zimmerkultur empfiehlt die RHS einen hellen, warmen Platz ohne pralle direkte Sonne und möglichst gleichmäßige Temperaturen etwa im Bereich von 16 bis 21 °C. Das Substrat sollte leicht feucht, aber nicht nass sein. Beim Kauf sind aufrechte Triebe, frische Blätter und vollständig gefärbte, nicht abfallende Hochblätter wichtige Qualitätsmerkmale. Pflanzen, die kalt im Freien oder in zugigen Eingangsbereichen standen, können verzögert Blätter und Hochblätter verlieren. Der Transport sollte daher kurz und gegen Kälte geschützt erfolgen. Die milchige latexartige Flüssigkeit kann Haut und Augen reizen; beim Schneiden sind Handschuhe und Händewaschen sinnvoll. Die Art gilt als deutlich weniger giftig als viele andere Euphorbien, sollte aber nicht verzehrt werden und von Kindern sowie Haustieren ferngehalten werden. Quellen: RHS Plant Guide und Growing Guide.
Häufige Fragen
Sind die roten Teile beim Poinsettia Blüten?
Nein. Die roten, rosa oder cremefarbenen Teile sind Hochblätter, also umgebildete Blätter. Die eigentlichen Blüten sind die kleinen gelblichen Strukturen in ihrer Mitte. Diese botanische Besonderheit erklärt, warum die farbige Wirkung lange anhält, obwohl die Einzelblüten unscheinbar sind.
Wie wird ein Weihnachtsstern richtig gegossen?
Gegossen wird, wenn die Oberfläche des Substrats trocken wirkt. Überschüssiges Wasser muss aus Übertopf oder Untersetzer entfernt werden. Der Ballen sollte weder vollständig austrocknen noch dauerhaft nass bleiben, weil beides Blatt- und Hochblattfall begünstigt.
Warum verliert der Poinsettia Blätter?
Häufig sind Kälte, Zugluft, abrupte Temperaturwechsel, trockene Heizungsluft oder falsche Wassermengen die Ursache. Besonders kritisch ist die kalte Verkaufs- oder Transportphase. Ein warmer, heller und zugfreier Standort kann die Belastung nach dem Kauf reduzieren.
Welche Angaben sind bei poinsettia wichtig?
Wichtig sind die konkrete Ausführung, der vorgesehene Einsatz, Maße, Materialeigenschaften und mögliche Einschränkungen. Die Bezeichnung allein reicht nicht für eine sichere Auswahl; Produkt-, Sorten- oder Herstellerangaben werden immer mit Standort und Belastung abgeglichen.
Welche Qualitätsmerkmale werden geprüft?
Geprüft werden Zustand, Verarbeitung, Stabilität, Oberflächen, Feuchteverhalten und die Eignung für den geplanten Zweck. Bei Pflanzen kommen Vitalität, Entwicklungsstand und Standort hinzu. Eine kleine Probe oder Sichtkontrolle verhindert, dass ungeeignetes Material in ein fertiges Werkstück gelangt.
Was ist bei der Aufbewahrung zu beachten?
Die Lagerung richtet sich nach dem Material: sauber, trocken, stoßgeschützt und möglichst vor direkter Sonne. Empfindliche, scharfkantige, duftende oder brennbare Bestandteile werden getrennt und eindeutig gekennzeichnet. Vor der Wiederverwendung werden Zustand, Geruch, Feuchte und sichere Befestigungen erneut kontrolliert.



















